Willkommen!

 

Der Lübecker Jugendring e.V. ist der Dachverband der Jugendvereine in der Hansestadt Lübeck.
Hier veröffentlichen wir wichtige Informationen über die Jugendverbandsarbeit.

Der Lübecker Jugendring e.V. wird gefördert von der Hansestadt Lübeck.

 

Jugendgruppenleiterausbildung im CVJM Lübeck

Der CVJM Lübeck bildet Jugendgruppenleiter aus!

 

Der Erwerb der JuLeiCa-Karte befähigt die Absolventen zur ehrenamtlichen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Bereits seit 2002 bietet der CVJM Lübeck e. V. regelmäßig Jugendgruppenleitergrundkurse an. Der nächste schul- oder berufsbegleitende Kurs findet vom 03. März bis 12. März 2020 statt, und es sind noch Plätze frei.

 

Wichtige Inhalte sind: Grundlagen der Pädagogik, Kommunikation und Konfliktlösung, Erlebnis- und Spielpädagogik. Schwerpunkte sind ebenfalls rechtliche Grundlagen, Aufsichtspflicht, Haftung, aber auch ein verantwortungsvoller Umgang mit neuen Medien. Dazu Themen wie Bildrechte und Onlinekonflikte. Obligatorisch sind Gruppenpädagogik, geschlechtsbewusste Jugendarbeit sowie Freizeitenplanung- und -gestaltung!

Die Veranstaltungen an Wochentagen beginnen um 18 Uhr und enden gegen 21 Uhr, am Samstag und Sonntag jeweils von 10 bis 16 Uhr. Die Inhalte werden von fachkundigen Referenten theoriegeleitet und praxisnah durch vielfältige Methoden vermittelt.

Der genaue Ablauf des Kurses sowie das Anmeldeformular unter www.cvjm-jugend.de zu finden. Die Kursgebühr beträgt 75 Euro, ermäßigt 60 Euro. Ansprechpartner für Informationen, Fragen und Anmeldungen ist Florian Blöß, CVJM Lübeck e. V., Große Petersgrube 11, 0179-1282198, bloess@cvjm-luebeck.de.

Beaufsichtigungspflicht an Schulen laut Schulgesetz

In der stetigen Kooperation des Lübecker Jugendrings mit dem Stadtschülerparlament und der daraus resultierenden Zusammenarbeit mit verschiedenen Schülervertretungen kamen immer wieder Nachfragen zur Beaufsichtigungspflicht an Schulen auf. Deshalb haben wir einmal zusammengestellt, was unsere Recherchen, auf Grundlage des Schulgesetzes und Anfragen an das Bildungsministerium, ergeben haben.

Die wichtigste gesetzliche Grundlage hierzu ist § 17 des Schulgesetztes. Dort ist in Absatz 2 folgendes nachzulesen:

Minderjährige Schülerinnen und Schüler sind während des Unterrichts, während des Aufenthalts auf dem Schulgelände in der Unterrichtszeit und bei sonstigen Schulveranstaltungen durch Lehrkräfte zu beaufsichtigen. Durch die Beaufsichtigung sollen die Schülerinnen und Schüler vor Gefahren geschützt werden, die sie aufgrund normaler altersgemäßer Erfahrung nicht selbst übersehen und abwenden können, und vor Handlungen bewahrt werden, deren Auswirkungen sie aufgrund ihrer Entwicklung in der Regel nicht abzuschätzen vermögen. Zur Beaufsichtigung und zur Unfallverhütung können Schülerinnen und Schülern Weisungen erteilt werden.

Unschwer lässt sich erkennen, dass der Gesetzgeber hier große Freiräume zulässt, sodass eine Schulgemeinschaft die Ausgestaltung an ihre Schülerschaft und die verschiedenen Altersgruppen anpassen soll. Weiter heißt es in Absatz 4:

Im Übrigen kann die Schule in der Schulordnung im Rahmen dieses Gesetzes Näheres über die Rechte und Pflichten der Schülerinnen und Schüler bestimmen.

Laut § 63 Abs. 1 Satz 11. bestimmt die Schulkonferenz sowohl über „die Schulordnung einschließlich der Haus- und Pausenordnung und der Grundsätze der Aufsichtsführung sowie Grundsatzfragen der Aufrechterhaltung der Ordnung an der Schule“.

Hieraus ergibt sich, dass sowohl Elternschaft, als auch Schülerschaft über den Weg der Schulkonferenz die Ausgestaltung des §17 mitbestimmen können und unserer Auffassung nach auch sollten!

Lübeck, 06. Dezember 2019