Willkommen!

 

Der Lübecker Jugendring e.V. ist der Dachverband der Jugendvereine in der Hansestadt Lübeck.
Hier veröffentlichen wir wichtige Informationen über die Jugendverbandsarbeit.

Der Lübecker Jugendring e.V. wird gefördert von der Hansestadt Lübeck.

 

Jugendaktionskonferenz SH am 17.01.2020

Wir für Klima, Demokratie und Gerechtigkeit!

Du setzt Dich für eine bessere Gesellschaft ein? Gerechtigkeit, Klimaschutz, Demokratie oder Unterstützung anderer sind Dir wichtig? Dann komm zur Jugendaktionskonferenz-SH und diskutiere mit!

Ziel der Konferenz ist es, die Bedingungen für zivilgesellschaftliches Engagement zu verbessern und damit jungen Menschen Chancen zu eröffnen, demokratische Beteiligung zu leben. Bessere Bildungsangebote müssen dazu beitragen, Beteiligung zu fördern, damit auch Du Deine Ziele vorantreiben kannst. Hier steht Bildung in allen ihren Bereichen – schulisch und außerschulisch – in der Pflicht, denn sie hat die Absicht, junge Menschen auf ein Leben als politisch mündige und verantwortungsbewusste Bürger*innen vorzubereiten. Tausende Jugendliche zeigen freitags, dass sie aktuelle Probleme erkennen und sich für Veränderungen stark machen.

Aber welches Wissen und welche Kompetenzen brauchst Du, um für Deinen Einsatz für eine bessere Gesellschaft fit zu sein? Wie sollen zukünftige Bildungsangebote aussehen und woher kommen die notwendigen Impulse? Dafür brauchen wir Deine Hilfe! Deshalb laden wir Dich herzlich ein, gemeinsam mit uns, anderen Jugendlichen und Landtagsabgeordneten über Deine Erfahrungen und Bedürfnisse zu diskutieren.

Wir möchten Deine Anforderungen an Bildungsangebote kennenlernen, mit Dir zusammen Schwierigkeiten identifizieren, denen Du während Deiner Arbeit begegnest, und Mittel und Wege herausarbeiten, um Bildung besser zu machen.

 

Anmeldung unter www.politische-bildung.sh/anmeldung/

Beaufsichtigungspflicht an Schulen laut Schulgesetz

In der stetigen Kooperation des Lübecker Jugendrings mit dem Stadtschülerparlament und der daraus resultierenden Zusammenarbeit mit verschiedenen Schülervertretungen kamen immer wieder Nachfragen zur Beaufsichtigungspflicht an Schulen auf. Deshalb haben wir einmal zusammengestellt, was unsere Recherchen, auf Grundlage des Schulgesetzes und Anfragen an das Bildungsministerium, ergeben haben.

Die wichtigste gesetzliche Grundlage hierzu ist § 17 des Schulgesetztes. Dort ist in Absatz 2 folgendes nachzulesen:

Minderjährige Schülerinnen und Schüler sind während des Unterrichts, während des Aufenthalts auf dem Schulgelände in der Unterrichtszeit und bei sonstigen Schulveranstaltungen durch Lehrkräfte zu beaufsichtigen. Durch die Beaufsichtigung sollen die Schülerinnen und Schüler vor Gefahren geschützt werden, die sie aufgrund normaler altersgemäßer Erfahrung nicht selbst übersehen und abwenden können, und vor Handlungen bewahrt werden, deren Auswirkungen sie aufgrund ihrer Entwicklung in der Regel nicht abzuschätzen vermögen. Zur Beaufsichtigung und zur Unfallverhütung können Schülerinnen und Schülern Weisungen erteilt werden.

Unschwer lässt sich erkennen, dass der Gesetzgeber hier große Freiräume zulässt, sodass eine Schulgemeinschaft die Ausgestaltung an ihre Schülerschaft und die verschiedenen Altersgruppen anpassen soll. Weiter heißt es in Absatz 4:

Im Übrigen kann die Schule in der Schulordnung im Rahmen dieses Gesetzes Näheres über die Rechte und Pflichten der Schülerinnen und Schüler bestimmen.

Laut § 63 Abs. 1 Satz 11. bestimmt die Schulkonferenz sowohl über „die Schulordnung einschließlich der Haus- und Pausenordnung und der Grundsätze der Aufsichtsführung sowie Grundsatzfragen der Aufrechterhaltung der Ordnung an der Schule“.

Hieraus ergibt sich, dass sowohl Elternschaft, als auch Schülerschaft über den Weg der Schulkonferenz die Ausgestaltung des §17 mitbestimmen können und unserer Auffassung nach auch sollten!

Lübeck, 06. Dezember 2019